Ev. Christen in Bockum-Hövel
Wer wir sind!
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Wir gehören zur Ev. Kirche in Westfalen (EKvW). |
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Wir sind Teil des Kirchenkreises Hamm. |
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Wir sind die ev. Kirchengemeinde für den Stadtteil Bockum-Hövel |
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Wir unterhalten drei kirchliche Zentren: die Kreuz-Kirche, das Katharina-Luther-Centrum und die Auferstehungskirche. |
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Zu uns gehören 8.700 Gemeindeglieder. |
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Es betreuen Sie die Pfarrerin Rebekka Klein und Pfarrerin Elke Daasch und Pfarrer Hans Witt. |
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Die ev. Kindertagesstätten Sterntaler, Südgeist und Uphof liegen uns sehr am Herzen. |
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Das Jugendhaus Uphof arbeitet als ev. "Haus der offenen Türe". |
Web Blog vom Pfarrer!
Hier finden Sie in unregelmäßigen Abständen Gedanken von Pfr.in Elke Daasch, Pfr.in Rebekka Klein oder Pfr. Hans Witt.
Ganz spontan, klar und hoffentlich verständlich.
Eben "dem Pfarrer seine Meinung", wie man im Ruhrgebiet sagen würde.
Dem Pfarrer seine Meinung!
Freitag, 5. August 2011 - 17:39 Uhr
Gebete für die aktuellen Probleme...
Hier finden Sie in Zukunft Fürbitten, die sich auf einige aktuelle Probleme der Welt beziehen. Beten Sie doch einfach in der Stille mit:
Weiter Blutvergießen in Syrien
Wir bitten für die trauernden und zornigen Menschen in Syrien,
die nicht müde werden,
von ihren Herrschenden
die Freiheit und das Ende der Willkür zu verlangen.
Gib ihnen die Kraft und den Mut,
am unbewaffneten,
und doch machtvollen Protest festzuhalten.
Stärke ihre Gemeinschaft auch durch das Band ihrer Religion,
das sie in den Tagen des Ramadan
noch mehr verbindet als sonst.
Gehe jedem der Menschen nach,
die in den letzten Wochen
ohne Anklage oder Nachricht
in die Kerkern des Regimes verschwunden sind,
wie Abertausenden vor Ihnen,
damit die nicht zerbrechen,
und die Freiheit wiedergewinnen,
weil die Menschheit nicht aufhört, nach ihnen zu fragen.
Muslime begehen den Fastenmonat „Ramadan“
Wir bitten für unsere muslimische Landsleute und Nachbarn,
die zusammen mit ihren Glaubensgeschwistern in aller Welt
den Fastenmonat „Ramadan“ begehen:
schenke ihnen Geborgenheit und Zusammenhalt
durch das gemeinsame Erleben.
Wie für uns selbst,
so bitten wir auch für sie
um die Fähigkeit,
die Lehren und Traditionen ihrer Religion zu prüfen
und das Beste zu behalten,
weil es der Gerechtigkeit, der Barmherzigkeit und dem Frieden dient.
Für uns bitten wir um den Geist,
der lebendig macht,
damit auch wir unübersehbare Zeichen setzen,
- alte und neue -,
an denen unsere Mitmenschen ohne Zweifel erkennen können,
was uns mit Jesus verbindet.
Somalia: Logistik-Probleme im Kampf gegen die Hungersnot
Wir bitten um Klugheit und Mut
und um deine schützende Hand
für die Nothelferinnen und Nothelfer,
die in Somalia und in den Nachbarländern
die Nahrungsmittel
zu den hungernden Menschen bringen müssen,
damit den Flüchtlinge eine furchtbare Enttäuschung erspart bleibt,
damit Kinder und Eltern wirklich ihr Leben retten
und bald wieder in eigene Hände nehmen können.
Wir bitten aber auch um den Geist,
der zur Umkehr fähig macht,
für die Bewaffneten,
die sich der humanitären Hilfe in den Weg stellen,
und für die Fremden, die sich der Äcker Ostafrikas
mehr und mehr bemächtigen,
und so das Menschenrecht auf Nahrung missachten.
Strahlungswerte in Fukushima jetzt jenseits der
technischen Messbarkeit
Barmherziger Gott, wir wissen,
dass du unseren Fernen Nächsten in Japan die Treue hältst,
auch wenn unsere Aufmerksamkeit
nicht mehr der Katastrophe gilt, die sie
und die ganze Schöpfung getroffen hat.
Wecke in ihnen die Kraft für beides:
nicht Augen und Ohren zu verschließen
vor der schrecklichen Wirklichkeit,
die sich Schritt für Schritt enthüllt,
und dann zu urteilen und zu handeln,
wie die eigene Zukunft
und das Gemeinwohl es gebieten.
Segne Japans Christinnen und Christen
für den Dienst, den sie ihrem geplagten Volk
erweisen wollen.
Donnerstag, 14. April 2011 - 19:54 Uhr
Feiern, feiern, feiern...

Ihnen ist das sicherlich auch schon aufgefallen, dass in Bockum-Hövel und in der gesamten Stadt Hamm während der Sommermonate oft und gerne gefeiert wird. Bei der Planung einer eigenen Feier erhofft man sich, dass man selbst nicht so viel Konkurrenz von anderen attraktiven Veranstaltungen hat. So ist uns das bei der Planung unseres ersten großen gemeinsamen Gemeindefestes zum 100 jährigen Jubiläum unserer Kirchengemeinde auch gegangen. Und siehe da, es stellt sich allmählich heraus, das ganz viele andere Institutionen und Gemeinden ebenfalls an diesem Tag, dem letzten Sonntag vor den Sommerferien, am 17. Juli 2011, ebenfalls feiern.
Schreck lass nach!
Aber auf der andern Seite: unser Motto lautet doch "100 Jahre bei den Menschen!"
Soll ich mich denn eigentlich unter Erfolgsdruck stellen?
Wir sind einfach da, wir machen unser Angebot, jeder kann selbst entscheiden. Das entlastet mich schon im Vorfeld, und ich verliere meine Angst, das vielleicht doch zu wenige Menschen den Weg an diesem Tag zu uns finden könnten.
Wenn Sie kommen, dann sind wir einfach für Sie da, nicht nur am 17. Juli, sondern an 365 Tagen im Jahr-gut zu wissen finde ich. Ihr Hans Witt
Sonntag, 27. März 2011 - 19:19 Uhr
Alles verändert sich

Zur Zeit wird das Gustav-Adolf-Haus abgerissen. Ich muss zugeben, dass mir die Abrissarbeiten weh tun. Das Haus hat auch mich fast 20 Jahre in meiner Arbeit begleitet. Im Grundstein fanden wir jetzt u.a. das oben gezeigte Bild. Es ist das Panorama der "Colonie Radbod" aus dem Jahre 1925, dem Jahr der Erstellung des Hauses. Dieses Bild macht mir deutlich: Alles, auch Bockum-Hövel verändert sich. Immer wieder entsteht Neues und deshalb muss auch immer wieder Abschied genommen werden. Immer aber geht Gott mit. Mich tröstet das. Mich freut auch, dass bald Menschen eine neue Heimat in den Seniorenwohnungen auf diesem Gelände finden werden. Die "Wohnung für die Seele" in Gestalt der Kreuz-Kirche, von der diese frühe Panoramaaufnahme anscheinend erstellt wurde, bleibt ja bestehen. Ihr Hans Witt
Mittwoch, 16. März 2011 - 16:24 Uhr
Gebet für Japan und Lybien
Gott,
- es macht uns hilflos, mit ansehen zu müssen, wie die Menschen in Japan von dieser gewaltigen Naturkatastrophe heimgesucht werden, wie Erdbeben und Flutwellen viele Leben und Lebensentwürfe zerstört haben.
- es macht uns hilflos, mit ansehen zu müssen, wie die Menschen in Japan darüber hinaus an Folgen einer von Menschen gemachten atomaren Katastrophe zu leiden haben.
- es macht uns hilflos mit ansehen zu müssen, wie Menschen, die um ihre Freiheit kämpfen, in der arabischen Welt – vor allem in Lybien – Opfer von brutaler Gewalt, Diktatur und Unterdrückung werden.
Wir bitten dich Gott,
- sei allen nahe, die dich jetzt besonders brauchen.
- sei allen Trauernden nahe, die Angehörige verloren haben, Kinder, Frauen, Männer - deren Leben sich in einem Augenblick total verändert und verdunkelt hat.
- sei den Toten nahe, die plötzlich aus dem Leben herausgerissen wurden – unvorbereitet, ohne Abschied nehmen zu können.
Lass sie Frieden finden in deinem ewigen Reich.
- sei den Helferinnen und Helfern nahe, die oft nicht wissen, was sie erwartet. Gibt ihnen Kraft, den Anblick des ungeheuren Leids zu ertragen und die Fähigkeit, Hilfe zu leisten, so wie sie gebraucht wird
- sei denen nahe, die um ihre persönliche Freiheit kämpfen. Gibt ihnen weiterhin den Mut, sich gegen eine brutale Diktatur zu wehren und schütze ihr Leben.
- sei uns nahe, die wir aus der Ferne Ohren- und Augenzeugen des Unfassbaren werden und selbst verschont blieben, aber hilflos und ratlos sind, angesichts des Leides
- Gib uns gerade in dieser Situation wieder neu einen geschärften Blick für unsere Verantwortlichkeit in unserer Welt.
Herr, Gott, erbarme dich!
Donnerstag, 10. Februar 2011 - 23:31 Uhr
Du bist mein Held
Vor kurzem wurde der schwer erkrankten Fernsehjournalistin Monica Lierhaus ( "Miss Sportschau" ) im Rahmen der Verleihung der Goldenen Kamera der Ehrenpreis überreicht.
Wir Fernsehzuschauer erlebten einen beeindruckenden Menschen, der auch eine beeindruckende Botschaft für ihren Lebensgefährten Rolf Hellgardt mitgebracht hatte: „Du hast alles für mich getan. Ohne dich würde ich heute hier mit Sicherheit nicht stehen. Du bist wirklich mein Held.“
Normalerweise feiern die Medien ja sich selbst sehr gerne. Aber hier kam eine menschliche Botschaft zum Tragen, die weiterreicht. Es war die Botschaft, dass einer den andern in schwierigen Zeiten trägt.
Ich wünsche Ihnen, dass auch sie einen solchen Menschen an ihrer Seite haben, wenn sie wirklich benötigen.
Übrigens hat Gott in der Taufe zugesagt, dass er immer an unserer Seite geht. Ich hoffe, dass sie ihn spüren können, wenn sie seine Gegenwart brauchen.
Ihr Hans Witt



























