Ev. Christen in Bockum-Hövel

Wer wir sind!
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Wir gehören zur Ev. Kirche in Westfalen (EKvW). |
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Wir sind Teil des Kirchenkreises Hamm. |
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Wir sind die ev. Kirchengemeinde für den Stadtteil Bockum-Hövel |
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Wir unterhalten drei kirchliche Zentren: die Kreuz-Kirche, das Katharina-Luther-Centrum und die Auferstehungskirche. |
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Zu uns gehören 8.700 Gemeindeglieder. |
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Es betreuen Sie die Pfarrerin Rebekka Klein und Pfarrerin Elke Daasch und Pfarrer Hans Witt. |
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Die ev. Kindertagesstätten Sterntaler, Südgeist und Uphof liegen uns sehr am Herzen. |
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Das Jugendhaus Uphof arbeitet als ev. "Haus der offenen Türe". |
Web Blog vom Pfarrer!
Hier finden Sie in unregelmäßigen Abständen Gedanken von Pfr.in Elke Daasch, Pfr.in Rebekka Klein oder Pfr. Hans Witt.
Ganz spontan, klar und hoffentlich verständlich.
Eben "dem Pfarrer seine Meinung", wie man im Ruhrgebiet sagen würde.
Dem Pfarrer seine Meinung!
Freitag, 28. Mai 2010 - 23:43 Uhr
Begegnungen auf dem Friedhof

Was tun, wenn ein Trauerzug vorbeikommt?
Es ist Dienstag, 11:30 Uhr auf dem Zentralfriedhof. Ich gehe mit der Urne und den Angehörigen, den Freunden und den Nachbarn des Verstorbenen zum Grab. Es ist ein feierlicher und schweigsamer Weg, auf dem wir da gemeinsam unterwegs sind. Natürlich sind wir nicht allein auf dem Friedhof. Wie jeden Tag sind Menschen auf dem Friedhof gekommen, um ihre Gräber zu pflegen. Und dann begegnen sich beide: der Trauerzug und die, die die Gräber ihrer Angehörigen neu bepflanzen oder reinigen. Und seit einiger Zeit bemerke ich immer wieder Folgendes: die, die die Gräber pflegen, unterbrechen ihre Arbeit nicht, auch nicht bei der direkten Begegnung mit dem Trauerzug. Ich habe das Gefühl, dass hier eine ganze Portion Unsicherheit mitschwingt. In dieser Situation wünsche ich mir einfach, dass einen kurzen Moment die Arbeit unterbrochen wird und man so dem Verstorbenen, auch wenn man ihn nicht kennt, die letzte Ehre erweist. Nur für Sekunden, aber in menschlicher Achtung dem Trauerzug gegenüber. Schön wäre das!
Ihr
Hans Witt
Mittwoch, 12. Mai 2010 - 08:43 Uhr
Damit ihr Hoffnung habt!

Heute Morgen. 6:30 Uhr. Leichter Regen. Die 18 köpfige ökumenische Gruppe aus unseren beiden Kirchengemeinden trifft sich in der Auferstehungskirche zum Reisesegen. Irgendwie passt das Wetter zu Situationen und zur Stimmung. 2003, als wir uns auf den Weg zum ersten ökumenischen Kirchentag nach Berlin aufmachten, schien die Sonne und die Stimmung war beinahe euphorisch ökumenisch. Heute steckt zumindest ist die katholische Kirche in einer ihrer tiefsten Krisen. Kann der ökumenische Kirchentag in München dazu beitragen, wenigstens einige Impulse geben, den Weg aus der Krise zu finden? Es wird sich zeigen! „Damit ihr Hoffnung habt“, so lautet das Motto dieses Kirchentages. Ich möchte mich anstecken lassen von dieser Hoffnung, die viel weiter reicht, als es unser kleiner menschlicher Verstand sich vorstellen kann. Es ist die Hoffnung, das Gott diese Welt und seine Kirche immer wieder verändern kann und es auch tun wird. Die Kirchen in der Welt, in Deutschland und in Bockum-Hövel haben es nötig!
Einen wunderschönen und Hoffnung schaffenden Kirchentag
wünscht unseren Teilnehmern und unseren Gemeinden
Hans Witt, Pfr.
Mittwoch, 5. Mai 2010 - 09:33 Uhr
Das gab´noch nie!
Das gab´s noch nie! Zum ersten Mal fällt unser diesjähriges Gemeindefest an der Auferstehungskirche aus.
Der Grund ist eigentlich ein ganz einfacher: es ist Muttertag!
Und das haben alle Besucher einer Kirchengemeinde schon lange bemerkt: es sind besonders die Frauen, die sich ehrenamtlich in Kirchengemeinden engagieren. Das ist bei uns nicht anders. Und diese Frauen wollen sich diesen ganz besonderen Tag einfach nicht entgehen lassen. Und das ist gut so! Auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen an sich selbst denken und ihren eigenen Bedürfnissen einen hohen Stellenwert einräumen. Über viele Jahre ist das gerade bei der Arbeit mit Ehrenamtlichen vergessen worden.
Eigentlich bin ich ganz froh, dass uns das unsere Ehrenamtlichen wieder einmal deutlich machen. Wir brauchen sie nötig! Deshalb dürfen sie ihre eigenen Bedürfnisse auch ernst nehmen und sie nicht anderen Bedürfnissen unterordnen, auch nicht denen einer Kirchengemeinde.
Also dann: Einen schönen Muttertag
wünscht
Ihr
Pfr. Hans Witt


