Bockum

Aus der Einweihungsschrift

Schritte auf dem Weg zu einem Gemeindezentrum in Bockum

Von der Kreuz-Kirche und dem Gustav-Adolf-Haus gesehen, wohnten in der Zeit zwischen den Kriegen die Gemeindeglieder im Südwesten und in Bockum sehr am Rande unserer Kirchengemeinde.

Nach den Worten in der "Geschichte der Gemeinde" von Pfarrer Lorentz, wurden bereits 1939 durch Pfarrer Echternkamp Bibelstunden eingerichtet und durch Lehrer Schäl im Kriege fortgesetzt. 1951 war der erste Gottesdienst in der Kampstraße - 14tägig auch mit Abendmahl und Taufen. Der Posaunenchor übernahm die liturgische Musik. Seit 1958 fanden die Gottesdienste im Hause Kampstraße 5 statt.

Einige Jahre später stellte die Zeche Radbod die oberen Räume des Hauses Janssenstraße 22 zur Verfügung. An jedem Sonntag versammelten sich 10 - 20 Gemeindeglieder zum sonntäglichen Gottesdienst, auch Kindergottesdienst mit den Diensten aller Pastoren wie in den anderen drei Kirchen der Gemeinde.
1970 wurde die "Bockum-Südener-Wohnungskirche" abgelöst durch das Angebot eines Kirchentaxis - leider mit wenig Beteiligung.

Schon Pfarrer Echternkamp bemühte sich um den Bau oder die Anmietung eines kirchlichen Gebäudes. Als dann 1985 ein Grundstück von der Kath. Pfarrgemeinde St. Stephanus gekauft und daneben das Grundstück für die Errichtung eines Kindergartens gepachtet werden konnte, kam es mit Hilfe öffentlicher und kirchlicher Unterstützungen zur Errichtung des Katharina-Luther-Centrums mit einem Drei-Gruppen-Kindergarten - einem Gottesdienst- und Gemeindehaus mitsamt einem Haus für den Küster und später auch für den Bezirkspfarrer.

In den neuen Häusern kann ein großer Mitarbeiterkreis mit Pfarrer Supplie, Pastor Rüther, dem Erzieherinnenteam des Kindergartens und Ehrenamtlichen für den Kindergottesdienst, Kinder-, Jugend-, Mutter-Kind-Gruppe, Erwachsenen-Vereinen und einer Gitarrengruppe im Namen Gottes und unseres göttlichen Kinderfreundes Jesus einen neuen Anfang wagen.

aus: Katharina-Luther-Centrum, Südgeist, Bockum Evangelische Kirchengemeinde Bockum-Hövel, ohne Namen, 1989