100 Jahre Kreuzkirche
Arbeiten, Leben, Glauben
Auch die Fördertürme stehen unter Denkmalschutz
1990 stellte die Zeche Radbod ihren Betrieb ein. Wahrzeichen sind die Fördertürme.
Inhalt dieser Seite
- 360 Grad Rundblick im Kirchraum
- Infos über Karl Siebold von Dr. Ulrich Althöfer
- Worte Pfr. Wilhelm Wiehes für den Grundstein
- Tabelle zur Geschichte der Kreuzkirche von Hans Witt
- Vermächtnis und Auftrag der Kreuzkirche von Hans Witt
- Die Geschichte der Kreuzkirche in Bildern mit Eräuterungen von Hans Witt
Kolonie Radbod
Denkmal Zechenbahnweg
Ende des 20. Jhrts. wurden viele Hauser des Zechenbahnwegs nach denkmalschützerischen Kriterien renoviert. In dieser Straße erlebt man die "Kolonie Radbod" noch sehr authentisch. Aber auch die vielen anderen Straßen der alten Kolonie lassen die "heimelige" Atmosphäre dieser großen Bergarbeitersiedlung spüren, die der Bielefelder Architekt Karl Siebold entworfen hat.
Die Kirche der Kolonie Radbod
360 Grad Rundblick im Innenraum
Karl Siebold
Wilhelm Wiehe zur Grundsteinlegung
Zeittafel zur Geschichte der Kreuzkirche
| 1906 | Abteufung Schacht I Zeche Radbod |
| 1906 | Die Bergwerksgesellschaft plant eine ausgedehnte Bergarbeiterkolonie. Der Bielefelder Architekt Karl Siebold wird damit beauftragt. |
| 1907 | Einweihung eines "Beetsaales" in einem Wohnhaus an der Kaiserstr.1, das die Zechenleitung zur Verfügung stellt. (Hilfsprediger Karl Niemann hält 14-tägig Gottesdienst und RU |
| 1908 | Nach dem großen Grubenunglück übersiedelt Hpr. Karl Niemann nach Bockum-Hövel. |
| 17.06.1908 | Der "Evanglische-Kirchliche Bauverein" wird gegründet (Vorsitz Bergassessor André) |
| 1908 | Die Bergwerksgesellschaft sagt 20.000 Mark und einen Bauplatz zu. |
| 1911 | Ein Bauplan Karl Siebolds wird dem Konsistorium vorgelegt. |
| 11. Juli 1911 | Die "Ev. Kirchengemeinde Radbod" wird gegründet. |
| Oktober 1911 | Genehmigung der Pläne durch das Konsistorium ( 60.300 Mark; 720 Plätze+180 Empore +130 Konfirmandensaal) |
| 18. Februar 1912 | Grundsteinlegung |
| 17. November 1912 |
Einweihung der Kirche durch Generalsuperintendent D. Zoellner (93.910 Mark und 900 Plätze); Stiftung der Altarbibel von Kaiserin Auguste Viktoria Bronzeglocken der Firma Rinker/Sinn mit den Tönen g, e, cis. |
| 1917 | Entfernung der zwei großen Bronzeglocken für Kriegszwecke. Die Gebetsglock bleibt bis zum 2. Weltkrieg erhalten. |
| 1921 | Neubau der Orgel durch die Fa. Klaßmeier/Kirchheide (vorher Leihorgel der gleichen Firma) |
| 1921 | Installation Gußstahlglocken in den Tönen d - f - as |
| 1931 | Errichtung der 2. Pfarrstelle1. Pfarrstelle: Hövel und Walstedde (Pfr. Lorentz / bis 1959) 2. Pfarrstelle: Bockum und Herbern (Pfr. Echternkamp / bis 1969) |
| 1938 | Neuausmalung des Kirchraums durch Hilde Viering, Düsseldorf. Die ursprüngliche Ausmalung stammt auch von einem Düsseldorfer Kunstmaler, H. Rüter. Er war 1912 in Hamm tätig. |
| 1942 | Die bronzene Gebetsglocke - Ton cis- (Inschrift: Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Röm 12,12) wird für Kriegszwecke eingezogen. (Es war die einzige Glocke von 1918-1921). |
| 1944 | Beschädigung der Kirche durch nahe Bombenangriffe |
| 1948 | Wiedereinweihung der Kreuzkirche |
| 1959 | Pfr. Karl Uffmann wird Pfr. des 1. Bezirkes (bis 1967) |
| 1967 | Renovierung der Kreuzkirche und Entfernung der alten Prinzipalstücke Altar, Taufstein und Kanzel-neue Prinzipalstücke aus Beton werden eingebaut. Der Konfirmandensaal wird abgetrennt. |
| 1968 | Pfr.in Dorothea Richter wird Pfarrerin des 1. Bezirkes (bis 2003). |
| 1969 | Pfr. Karl Heinrich Supplie wird Pfarrer des 2. Bezirkes (bis 1990) |
| 1985 | Kreuzkirche wird unter Denkmalschutz gestellt. |
| 1986 | Pfr. Jörg Michael Schmidt wird Pfr. der 5. Pfarrstelle (bis 31.12.1990). |
| September 1988 | Ende der Renovierung und Umgestaltung der Kreuzkirche: Wetterhahn, Innenausmalung, Fenster, Rückkehr des ursprünglichen Altarbildes des Düsseldorfer Kirchenmalers A. Mause (Kirchmeister Dietrich Schüler/Künstlerin Altenrichter-Dicke) |
| Dezember 1988 | Neuer Kronleuchter durch Azubis der Zeche Radbod (Entwurf: Schüler/Dunkel/Altenrichter-Dicke) |
| 1990 | Pfr. Karl Heinrich Supplie geht in den Ruhestand |
| 1994 | Pfr.in Rebekka Klein wird Pfarrerin der 5. Pfarrstelle (bis heute/jetzt 1. Pfarrstelle). |
| 1996 | Weiteres Kirchenfenster Noten: "Chor und Orchester der Engel haben endlich ihre Noten". |
| Bis 2003 | Weitere Fenster im Konfirmandenraum nach Entwürfen von Fr. Altenrichter Dicke werden eingebaut. |
| 2003 | Pfarrerin Dorothea Richter geht in den Ruhestand. |
| 2004 | Einführung Pfr. Dr. Christian Klein (bis 09. 2005). |
| 2006 | Pfarrhaus neben der Kreuzkirche wird abgerissen und das Ludgeristift an der Kreuzkirche errichtet. |
| 2009 | Turm erhält ein neues Dach mit goldener Kugel und Hahn gespendet vom kath. Pfarrer Staufenbiehl |
| Dezember 2009 | Aufgabe des Gustav-Adolf-Hauses neben der Kreuzkirche. Neubau von Altenwohnungen |
| 2010 | Innenrenovierung der Kreuzkirche mit Umbau der Küche und der Toilettenanlage |
| 2012 | Generalüberholung der Orgel wird in Auftrag gegegben. |
| 2012 | 100-jähriges Jubiläum der Kreuzkirche. Die Kirche entspricht wieder in vielen Facetten der Kirche vor 100 Jahren. Sie besitzt eine ansprechende und zum Bauwerk passende Innenmalerei. Die Fenster sind behutsam und aussrucksstark modernisiert. Der Konfirmandensaal dient der Gemeindearbeit. Das Turmdach kann den nächsten 100 Jahren standhalten und die Orgel wird zur Zeit renoviert. Lediglich das Geläut besteht immer noch aus den ausgetauschten Stahlglocken aus dem 1./2. Weltkrieg, die Prinzipalstücke passen weiterhin nicht in den Raum und der Fußboden erzählt weiterhin von den Kriegsschäden des 2. Weltkrieges. Also ein Denkmal, an dem die Spuren der Geschichte abgelesen werden können. |
Zeittafel von Hans Witt
100 Jahre Kreuzkirche-Vermächtnis und Aufgabe
Der Architekt Karl Siebold (1854-1937) hat mit der Planung und Durchführung der beiden Projekte "Bergarbeitersiedlung Radbod" und "Errichtung der Kreuzkirche" in dieser Siedlung den Stadtteil Bockum-Hövel bis heute nachhaltig geprägt. Damit wurde eine Einheit zwischen Kirche und Leben geschaffen, die in dieser Form in Deutschland einmalig ist. Dadurch ist sie gleichzeitig ein aktueller Auftrag für unser kirchliches Handeln.
Die Häuser der Kolonie Radbod zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Sie sind meistens Einfamilienhäuser und lassen so stärkere Individualität zu;
- Sie bieten ein hohes Maß an Lebensqualität durch große Gärten und die Möglichkeit zur Kleintierhaltung ("Häuschen, Gärtchen, Schweinchen");
- Durch das richtige Verhältnis von Nähe und Distanz zum Nachbarn ermöglichen sie ausgewogene soziale Beziehungen untereinander.
Die Kreuzkirche selbst bildet einen wunderbaren Mittelpunkt dieser großen Arbeitersiedlung. Dadurch verbindet sie in eindrücklicher Weise Leben, Arbeiten und Glauben. In absoluter Nähe zur Zeche Radbod signalisiert sie den Menschen in der Kolonie Radbod, was sie und die Menschen, die hier tätig sind, sein wollen und sollen:
- Sinnstifterin;
- Wertevermittlerin;
- Trösterin
- Helferin;
- und Integrationshilfe.
Ganz im Vordergrund steht dabei die harmonische Verbindung von Glauben und Leben. Der Kunsthistoriker Ulrich Althöfer beschreibt die architektonische Leistung von Karl Siebold als Entwurf "aus einem Guss", der in das tägliche Leben ausstrahlen soll. Wahrscheinlich ist es im realen Leben auch in Bockum-Hövel nie wirklich gelungen, Glauben und Leben so zur Deckung zu bringen. Als Zielformulierung erscheint dies jedoch noch so aktuell wie vor 100 Jahren.
Hinzu kommt, dass die Kreuzkirche nach den Neubauten der großen katholischen Kirchen St. Pankratius und St. Stephanus ein sichtbares Zeichen des evangelischen Glaubens und der evangelischen Menschen in diesem starken katholischen Umfeld war und ist.
Im Laufe der Zeit sind die Auferstehungskirche 1963 und das Katharina-Luther-Centrum 1989 als Kirchen und gemeindliche Zentren hinzugekommen. Diese stehen mit ihrer Arbeit in direkter Fortführung zu diesem Grundaufgaben kirchlichen Handelns, mit der die Kreuzkirche begonnen hat.
Zumal hat sich die Lebenssituation in Bockum-Hövel ebenfalls deutlich verändert: Die Zeche Radbod gibt es seit 1990 nicht mehr, zu den alten Koloniehäusern sind etliche andere Gebäude dazugekommen. Aus Bockum-Hövel ist ein moderner Stadtteil der Stadt Hamm geworden. Alte ideologische Gräben sind überwunden und die Ökumene spielt eine große Rolle. Bockum-Hövel hat sicher mit manchen Problemen zu kämpfen. Dieser Stadtteil bleibt dennoch ein lebens-und liebenswerter Stadtteil, in dem man "die Kirche(n) immer noch im Dorf lässt."
Mit Gottes Hilfe wird es gelingen, weiter den Weg zu gehen, Arbeiten, Glauben und Leben lebendig miteinander zu verbinden.
Hans Witt
Geschichte der Kirche in Bildern
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Bauzeichnung vom Mai 1912. Hier hatte der Turm noch eine Uhr! |
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Entwurf der Kanzel. Wahrscheinlich von dem ehemaligen Benediktinermönch Campani. Er war ein wichtiger Mitarbeiter Karl Siebolds. |
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Altarentwurf aus dem Jahr 1909/11, ebenfalls wohl von Campani. |
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Seite 1 des Gottesdienstes zur Einweihung der Ev. Kirche Radbod |
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Seite 2 des Gottesdienstes zu Einweihung. |
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Blick auf die neue Kreuzkirche von der Kaiserstraße. Rechts sieht man die Behelfskirche, die die Zechenleitung in dem Wohnhaus Kaiserstr. 1 den ev. Christen zur Verfügung gestellt hatte. Die Kaiserstraße ist heute die Friedrich-Ebert-Straße. |
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Auf dieser Karte aus dem Jahr 1913 sieht man den Landbesitz der Bergwerksgesllschaft Trier mit den zahlreichen Häusern der Kolonie Radbod. Die Dörfer Hövel und Bockum sind dagegen sehr klein. |
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Anders als in anderen neuen Zechensiedlungen hat man nicht eine Kirche an einem verfügbaren Ort errichtet. In der Kolonie Radbod bilden Kirchbau und Kolonie eine architektonische und stadtplanerische Einheit. Schließlich ist beides von einem Architekten entworfen worden. Beachten Sie bitte die vielen Grundrissvarianten der Häuser. Keines sieht aus wie das andere. Siebold griff den diakonischen Gedanken Bodelschwinghs: "Häuschen, Gärtchen, Schweinchen" in dieser Gestaltung fast in Reinform auf und setze ihn in der Kolonie Radbod variantenreich um. |
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Hier ein Panoramabild der Kolonie Radbod, das wir im Grundstein des Gustv-Adolf-Hauses fanden. |
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Der Grundstein vom Februar 1912 |
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Die Kreuzkirche ist eine "neoromanische" Kirche nach den Entwürfen des Bielefelders Kirchenarchtekten Karl Siebold, der auch die Kolonie Radbod geplant und gebaut hat. Neoromanisch nennt man diesen Stil, weil es sich um Rundbögen handelt. |
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Der Stil ist neoromanisch mit klaren Anklängen an den floralen Jugendstiel. |
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Das einzige Foto des ursprünglichen Altars. Der Entwurf stammt vom Mitarbeiter Siebelds Joseph Campani, einem ehemaligen Benediktinermönch aus dem Kloster Beuron. Ein verwandtes Stück wurde 1904 im Wittekindshof aufgestellt. Lediglich das Gemälde der Emmausjünger des Kirchenmalers H. Mause ist erhalten geblieben und befindet sich heute im Chorraum der Kirche. Auch Taufstein und Kanzel stammen im Entwurf von Campani und wurden vom Herringer Schreiner Karl Stratmann und seinem Sohn gefertigt. Der Taufstein befindet sich heute im Paul-Gerhartdt-Haus in Walstedde. Die Kanzel ist zerstört. |
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Das Taufbecken der Kreuzkirche befindet sich heute im Paul-Gerhardt-Haus in Drensteinfurt-Walstedde. Es ist das einzig erhaltene "Prinzipalstück" (Altar, Kanzel, Taufbecken) der Kirche. |
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Kein Bild, dass ich kenne, macht die Harmonie zwischen Kirche und Wohnhäusern der "Kolonie Radbod" so deutlich wie dieses. Wunderschön läuft die Kaiserstraße mit den ca. 10-15 Jahre alten Bäumen auf die Kirche zu. Ich nehme wegen des Baumalters das Datum dieser Aufnahme auf ca. 1922-1927 an. Aber so gut kenne ich mich Bäumen auch nicht aus. |
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Das Ensemble Kirche-Pfarrhaus wird hier gezeigt. Das Gustav-Adolf-Haus existiert noch nicht. Das Bild muss also vor 1925 entstanden sein. |
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Diese Zeichnung der Kreuzkirche scheint aus der ganz frühen Zeit zu sein. Es gibt noch keine Mauer und auch das Pfarrhaus scheint noch nicht zu existieren. Vor der Kirche fließt anscheinend ein Bächlein. Es kann sich bei diesem Bild allerdings auch um eine Postkarte handeln, die mit der Realität nicht ganz deckungsgleich ist. Die Uhr z.B. gab es nie. Wohl aber eine bei der Kirche in Helpup bei Oerlinghausen, die ein architektonischer Vorgänger der Kreuzkirche ist. Bei einigen Postkarten aus Bockum-Hövel haben die Hersteller recht massive Manipulationen vorgenommen, um die abgebildeten Bauwerke in ein "besseres Licht" zu rücken. |
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Dieses Bild scheint zwischen 1944 und 1948 entstanden zu sein. Die Kriegsschäden sind noch deutlich zu sehen. |
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1950 sah der Altar so aus. Er scheint ein Rest des ursprünglichen Altars zu sein. Die Umrahmung der "Emmausszene" und das Gemälde des Künstlers Mause sind durch das "moderne" Holzkreuz ausgetauscht. Das große Altartuch verdeckt leider das genaue Aussehen des Altares. |
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Trauung der Eheleute Diedrich in der Kreuzkirche im Jahr 1950. Die Kirche ist relativ dunkelgrau gestrichen. |
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Die Traugesellschaft Diedrich vor der Kreuzkirche. Die Kriegsschäden sind noch deutlich zu sehen. Ebenfalls die noch schlechten Wege vor der Kirche. |
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Der Renault 4 macht es deutlich: So sah die Kreuzkirche wohl in den 70er Jahren aus. |
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Nach der Renovierung 1967 sind alle alten "Prinzipalstücke" Taufbecken, Kanzel und Altar gegen "Betonbauwerke" ausgetauscht worden und die Kanzel ist nach "vorne" gewandert. Immerhin ist der dunkelgraue Anstrich verschwunden. Ebenso das überdiemensionale Kreuz auf dem Altar. Es schwebt nun über dem neuen Altar, der den alten "Restaltar" ersetzt. |
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Hier ein Zeitungsbericht, der über die Renovierung im Jahre 1986 berichtet. (Quelle: Westfälischer Anzeiger). |
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Am 16.12.1988 wir der neue Kronleuchter installiert. Hier ein Zeitungsbericht davon. (Quelle: Westfälischer Anzeiger) |
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Großes Fenster Ostseite (1988) Entwurf aller Fenster der Kreuzkirche: Elisabeth Altenrichter-Dicke. |
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Großes Fenster Ostseite (1988) |
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Großes Fenster Westseite (1996) |
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Großes Fenster Westseite (1996) |
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Im Jahr 2009 bekommt der Turm ein neues Dach und einen vergoldetetn Hahn, der als ökumenisches Zeichen von Pfr. Staufenbiehl gespendet wird. Hier ein Bericht des Westfälischen Anzeigers darüber. (Quelle: Westfälischer Anzeiger) |
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Im Jahr 2010 wir der Anstrich von 1986 gründlich gesäubert und dort, wo es nötig ist erneuert. Die ganze Kirche erstrahlt in neum Glanz. |
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Der heutige Blick auf den Altar. |
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Der Blick auf die Orgel. |
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Die Fenster auf der Ostseite. |
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Die Fenster auf der Westseite. |
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Fast genauso sieht die Kreuzkirche heute aus. |
| Hier finden Sie ein Bild der reformierten Kirche in Helpup... | Das ist übrigens die ältere Schwester der Kreuzkirche. Erbaut von Karl Siebold in Helpup 1908. |
Quellen
Der Text wurde von Hans Witt verfasst. Die Bilder stammen aus den Archiven von Karlheinz Lach, Josef Lensing und Hans Witt. Ebenso stammen viele Hinweise zur Geschichte von Günter Bachtrop. 3 Zeitungsartikel stamm vom Westfälischen Anzeiger Hamm. Einige Informationen entstammen dem Werk von Ulrich Althöfer, Der Architekt Karl Siebold (1854-1937). Zur Geschichte des evangelischen Kirchbaus in Westfalen, Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte, Band 15, Bielefeld 1998




























































