Was wir wollen
Pädagogischer Ansatz der Arbeit:
- Behutsames an- und aufnehmen
- Sich wohl fühlen
- Erziehen
- Fähig- und Fertigkeiten fördern
- Bilden
Unser Erziehungs- und Bildungsauftrag orientiert sich an dem lebensbezogenen Ansatz nach Huppertz, mit dem Ziel:
Ein kindgerechtes, entwicklungsspezifisches Umfeld zu schaffen, in dem sich Kinder angenommen, akzeptiert und wohlfühlen. Kinder verschiedener Sozialisationsfelder und Kulturen werden in lebensbezogenen Situationen befähigt, für ihr jetziges und zukünftiges Leben autonom und kompetent denken und handeln zu können.
Gleichwertig ist die Erziehung im christlichem Glauben, den wir als evangelische Christen leben. Wir nehmen unsere Aufgabe ganzheitlich, in pädagogischer, diakonischer und theologischer Verantwortung wahr. Das ev. Leitbild prägt unsere Arbeit im täglichen Beisammensein, so dass die Kinder Wertschätzung und Orientierungshilfen zur Lebensbewältigung miterleben und übernehmen können.
Umsetzung der pädagogischen Arbeit.
Zur Erreichung unserer Ziele erarbeiten wir mit den Kindern Projekte.
Die Projektarbeit findet täglich in der Kerngruppe statt, und wird altersentsprechend und themenbedingt in Teil- oder in der Gesamtgruppe durchgeführt. Dabei ist es uns wichtig, dass das jüngere Kind in seiner natürlichen Spielweise ermuntert wird, während spätestens das Vorschulkind zur aktiven Klein- und Gruppenarbeit motiviert wird.
Während der teiloffenen Arbeit können die Kinder im Laufe des Tages bis auf die gruppenbezogene Projektarbeit in allen Bereichen der Einrichtung spielen.
Sensible Eingewöhnungsphase:
Die Voraussetzung zur optimalen Entwicklung und Lernbereitschaft ist die Nestwärme .Durch eine sehr sensible und individuelle Eingewöhnungsphase (mind. 5 Tage ) unter Berücksichtigung der Bindungstheorien wird diese Nestwärme übertragen. Sie bildet den Grundstock für weiteres zielorientiertes pädagogisches Arbeiten. Die persönliche Beziehung zwischen Erzieher und Kind ist für uns ein ganz wichtiger Bestandteil als erste Kontaktaufnahme zum außerfamiliären Umfeld. Da hier das zukünftige Vertrauen für alle weiteren Sozialisationsprozesse erfolgt.
„Bindung an eine Bezugsperson ist die beste Voraussetzung für Erziehung und Bildung“Zitat: Prof.Dollase
Schwerpunkte unserer Arbeit:
Intensive Schulkindförderung:
Die spezielle Förderung der Vorschulkinder erhält einen wichtigen Stellenwert in unsere Einrichtung.
Zu den schon genannten Maßnahmen an den Vormittagen, werden altersentsprechende Angebote in Kleingruppen an den Nachmittagen durchgeführt. Hier ist differenziertes Arbeiten mit dem Ziel der Sprachförderung, der Schulung der Feinmotorik und des Sozialverhaltens möglich.
Förderung für evt. Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten ( BISC ) :
Neun Monate vor der Einschulung wird bei allen Vorschulkindern in einem Sichtungsverfahren ( BISC ) festgestellt, ob eine evt. Lese- und Rechtschreibschwierigkeit vorliegen könnte. Sollte sich die Vermutung bestätigen, werden die Kinder in das Förderprogramm „ Hören, Lauchen, Lernen“ aufgenommen.. 20 Wochen werden täglich 10 – 20 Minuten Sprach- und Lauschspiele durchgeführt. Für diese Maßnahme ist das Personal entsprechend ausgebildet
Den Kindern, die unsere Einrichtung ganztags besuchen, bieten wir mittags ein warmes Mittagessen in familiärer Atmosphäre an einem gepflegt gedeckten Tisch an. Eine Erzieherin begleitet sie anschließend in die Traumstunde zum Schlummern, Schlafen und Träumen. Hier kann Kind vom Vormittagsprogramm entspannen und neue Kräfte für den Nachmittag sammeln.
Elternmitwirkung:
Damit die Eltern über das Wohlergehen ihres Kindes informiert sind , können sie jederzeit mit den Erzieherinnen in Kontakt treten. Zusätzlich findet am Elternsprechtag an Hand eines jährlich geführten Entwicklungsbogens ein Austausch zwischen Elternhaus und Einrichtung statt.




















