Kontakt

  |  

Impressum

  |  

Sie sind hier:  >> Arbeitsbereiche  >> Jugendarbeit  >> Jugendhaus Uphof 


Jugendhaus Uphof

Jugendarbeit im Jugendhaus Uphof baut Brücken 

 

Bericht über die offene Jugendarbeit im Ev. Jugendhaus Uphof

Viele von Ihnen sind sicher schon vorbeigegangen und haben viele Jugendliche vorm und im Jugendhaus wahrgenommen. Die meisten haben sich sicher gefragt, was passiert da unten eigentlich?

Seit mehr als vier Jahren leite ich, Karsten Hamdorf, nun das Ev. Jugendhaus Uphof. So ist es an der Zeit eine Zwischenbilanz für die Jugendarbeit in unserem Bezirk zu ziehen und Ihnen Auszüge aus dem in den vier Jahren entwickelten Konzept des Jugendhauses vorzustellen. Vielleicht kann ich Ihnen damit die Arbeit, die einige Ehrenamtliche mit mir zusammen leisten, näher bringen.

Das Ev. Jugendhaus Uphof ist ein „Haus der Offenen Tür“. Das bedeutet, dass überwiegend offene Jugendarbeit geleistet wird, also grundsätzlich jede und jeder Jugendliche innerhalb der Öffnungszeiten regelmäßig oder unregelmäßig das Ev. Jugendhaus unverbindlich besuchen darf und an Aktionen teilnehmen kann. Hier unterscheidet sich Offene Jugendarbeit insbesondere von Gruppenangeboten und „traditioneller“ Gemeindejugendarbeit, bei denen feste Zeiten für feste Gruppen bestehen.

Das Ev. Jugendhaus ist „Heimat“ für Kinder und Jugendliche verschiedenster Herkunft und unterschiedlichsten Alters.
Zum einen soll den Jugendlichen eine für sie angenehme Umgebung geboten werden, in der sie sich wohl fühlen können. Jede und jeder soll so aufgenommen werden, wie sie oder er ist. Dabei spielt die Herkunft, Religion oder das Alter zunächst keine Rolle. Insbesondere die Altersstruktur mit ihrer Spanne von 8 bis 28 Jahren ist allerdings für die Besucher immer wieder im Umgang miteinander ein Feld für Auseinandersetzung. Auch hier fällt es den „Generationen“ schwer sich gegenseitig zu verstehen. Diese Unterschiede sind Ausgangspunkt für verschiedene Verantwortlichkeit und Aufgaben der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Durch die knappe Stellenausstattung ist das Jugendhaus auf ein lebendiges ehrenamtliches Engagement angewiesen. Ehrenamtliche Arbeit im Ev. Jugendhaus bedeutet, dass diejenigen, die sich engagieren nach eigenen Möglichkeiten und eigenem Zutrauen begrenzte Aufgaben übernehmen. Das beginnt z.B. bei der einmaligen Hilfe, den Werkraum mit aufzuräumen, über die Vorbereitung und Gestaltung eines Festes, bis hin zu regelmäßiger Hilfe bei der Hausaufgabenhilfe. Die Größenordnung der Aufgaben ergibt sich u.a. aus der unterschiedlichen Herkunft und dem unterschiedlichen Alter der Besucher. Die älteren werden meistens stärker in die Verantwortung genommen. Sie werden auch teilweise als Honorarkräfte in den Projekten eingesetzt.

Die Vielfalt des Jugendhauses wird auch durch die Projektangebote sichergestellt.
Im Jugendhaus finden zur Zeit drei Jahresprojekte statt. Diese Projekte werden zu 70% über das Jugendamt des Landes NRW finanziert. Dadurch können wir ein breites Angebot zur Verfügung stellen, die ein einzelner Hauptamtlicher nicht leisten könnte. Es finden ein Tanz- und Theaterprojekt gegen Gewalt und Rassismus, ein Internetprojekt im Computerraum und ein Schmiedeprojekt im bzw. rund ums Jugendhaus statt. Auch darüber hinaus gibt es diverse bestehende Angebote, die hier im einzelnen nicht aufgeführt werden sollen.

Die Vernetzung und Kooperation innerhalb und außerhalb der Ev. Kirchengemeinde ist eine weitere tragende Säule des Jugendhauses. Die Zusammenarbeit reicht von der Vorbereitung und Durchführung eines Festes zusammen mit dem städtischen Jugendzentrum in der Schultenstrasse über die Vernetzung mit den anderen Evangelischen Häusern der Offenen Tür bis zur Mitgestaltung des Basars der Kirchengemeinde. Das bündelt die Kräfte, schafft neue Ideen und fördert Kontakte. Auch hier zähle ich nicht alle Vernetzungspartner auf (das wäre Seiten füllend).Ein besonderer Schwerpunkt muss aber noch erwähnt werden. Meine Kollegin Rita Lichte leitet den KInder- und JUgendCLUB Uphof und arbeitet in den gleichen Räumen „Hand-in-Hand“ mit mir. Der KIJU-CLUB ist aus der engen Kooperation mit der Ev. Kindertageseinrichtung Uphof entstanden.

Das Jugendhaus ist für mich eine Antwort auf die Lebenswelt junger Menschen Es ist Ort der Begegnung und soll auch Anlaufstelle für Schwache und sozial Ausgegrenzte sein.
Es bietet Orientierung für junge Menschen. Es ist Teilhaber des Gemeindelebens der Kirchengemeinde Bockum-Hövel. Als Angebot der Ev. Kirchengemeinde trägt es diakonisches Handeln im Sinne des Evangeliums nach außen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen lebendigen Einblick in Arbeit im Ev. Jugendhaus Uphof geben. Wer mehr erfahren möchte, ist auf eine Tasse Kaffee jederzeit in unser Haus eingeladen.

Ihr
Karsten Hamdorf

 

Das Jugendhaus besitzt eine eigene Homepage. Schauen Sie einfach hier...

 

Kontakt

  |  

Impressum

  |